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New ebooks | Bundle - Abenteuer

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Verschiedene ebooks von Jules Verne

Produktbeschreibung

Dieses Bundle enthält folgende ebooks

  • Jules Verne - Die Eissphinx
  • Jules Verne - Ein Drama in Livland
  • Jules Verne - Die Schule des Robinsons
  • Jules Verne - Abenteuer von drei Russen und drei Engländern in Südafrika
  • Jules Verne - Der Donaulotse
  • Jules Verne - Vor der Flagge des Vaterlands

Die Eissphinx

Hier sei erwähnt, dass im Verlauf der Fahrt vom 5. und 6.Januar keine besondere Erscheinungen wahrgenommen wurden. Wir sahen nichts von einer hin- und herwogenden Dunstwand oder einer Veränderung des Wassers. Davon, dass man die Hand nicht ins Wasser halten konnte, weil das so heiß wäre, davon konnte nicht die Rede sein. Das Wasser war nie wärmer als zehn Grad, und das ist schon auffällig genug. Obwohl Dirk Peters ständig wiederholte: »Was Pym gesagt hat, wird schon stimmen!«, bewahrte ich diesen übernatürlichen Dingen gegenüber kein unbedingtes Vertrauen: Wir bemerkten nichts von einer Dunstwand, nichts vom Trüb werden des Was¬sers oder vom Niederrieseln weißen Staubes. In dieser Gegend hier wollten die beiden Flüchtlinge auch eines jener gewaltigen weißen Tiere beobachtet haben, die den Bewohnern von Tsalal so heillosen Schrecken einjagten. Der Bericht verschweigt freilich, unter welchen Umständen sie von dem Boot aus gesichtet worden wären. Darüber hinaus begegneten wir mit der »Halbrane« jetzt weder einem Wal noch den riesigen Vögeln oder einem der furchtbaren Raubtiere der Polarwelt. Ich muss weiterhin feststellen, dass niemand von uns den eigenartigen Einfluss empfand, von dem Gordon Pym spricht, jene Gleichgültigkeit, jene urplötzliche Erschlaffung, die auch die geringste physische Anstrengung unmöglich macht. Vielleicht sind diese Erscheinungen auf einen krankhaften Zustand zu¬rückzuführen, was nicht verwunderlich wäre. Am 7. Januar endlich befanden wir uns an der Stelle — freilich nur nach Dirk Peters' Schätzung —, an der etwa der Wilde Nu-Nu gestorben war. Zweieinhalb Monate später, mit dem 22. März, schließt das über die ungewöhnliche Reise geführte Tagebuch ab. Damals herrschte hier dichter Nebel, und am Horizont ballte sich die weiße Dunstwand. Nichts von dieser Erscheinung bemerkten wir, ständig schien die Sonne.

Nach einer alten Übersetzung bearbeitet.

Ein Drama in Livland

Letztendlich beklagte auch der Major das traurige Schicksal des Opfers, aber dennoch war es ihm ein größeres Anliegen, den Mörder zu er¬greifen. Natürlich stellten die Männer schon jetzt Überlegungen in dieser Richtung an, und genauso natürlich ließ sich, solange man nicht den Schauplatz des Verbrechens erreicht hatte, überhaupt nichts dazu sagen. Vielleicht fand sich am Tatort ein Hinweis, eine Fährte, die man verfolgen konnte. Major Verder war beinahe davon überzeugt, dass diese Mordtat einem der Landstreicher zugerechnet werden musste, von denen es in Livland nicht wenig gab. Und er war eitel genug, schon jetzt zu versichern, dass man dank seiner unermüdlichen Polizei den Mörder dem Richter zu überliefern imstande sei. Aufgabe des Dr. Hamine war es, die gerichtsärztliche Untersuchung durchzuführen. Diese wollte er abwarten, ehe er etwas über die Mordtat äußerte. Im Augenblick beschäftigte, ja beunruhigte ihn sogar etwas ganz anderes. Als er am vergangenen Abend wie gewöhnlich in die Rigaer Vorstadt gegangen war, um Dimitri Nicolew aufzusuchen, hatte er diesen nicht mehr zu Hause angetroffen; Ilka hatte ihm gesagt, der Vater wäre verreist. Genauere Angaben wusste Ilka nicht zu machen. Ihr Vater, den sie tagsüber kaum gesehen, hatte ihr lediglich mitgeteilt, er werde Riga für zwei oder drei Tage verlassen. Wohin er wollte, darüber hatte er sich ausgeschwiegen. Sie wusste nicht einmal, ob die Reise vorher geplant gewesen war. Sie nahm das allerdings an, denn Nicolew hatte am selben Tag und am Tag zuvor keinerlei Post erhalten, die diesen scheinbar plötzlichen Entschluss hätte erklären können. Weder sie noch einer der Freunde ihres Vaters wussten also einen Grund für diese Reise zu nennen.

Nach einer alten Übersetzung bearbeitet.

Die Schule des Robinsons

Die Schule der Robinsons ist ein Roman des französischen Autors Jules Verne. Das Buch erschien erstmals 1882 unter dem Titel L´ecole des Robinsons. Die erste deutsche Übersetzung erschien 1885. Der Roman beginnt damit, dass der Millionär William T. Kolderup in San Francisco für die Summe von 4.000.000 Dollar die Insel Spencer ersteigert, die 862 km vor der Küste Kaliforniens liegt. Der Leser erfährt, dass Kolderup plant, seine Adoptivtochter Phina mit seinem Neffen Godfrey zu verheiraten. Bevor er eine Ehe eingeht, will Godfrey jedoch eine längere Weltreise machen und Abenteuer in der Art wie Robinson Crusoe erleben. Notgedrungen fügt sich William T. Kolderup in den Wunsch seines Neffen. Godfrey schifft sich in Begleitung seines braven Tanz- und Anstandslehrer Tartelett auf dem Schoner Dream ein, der William T. Kolderup gehört. Kurz nach der Abreise bricht ein Sturm los, in dem der Schoner zu sinken droht. Auf Wunsch des Kapitäns springt Godfrey über Bord. Godfrey kann sich an Land retten. Als der Sturm abflaut, findet Godfrey am Strand den leblosen Körper Tarteletts, den er ins Leben zurückholt. Gemeinsam erkunden sie das Land und müssen feststellen, dass sie sich auf einer Insel befinden, die Goldfrey nach seiner Verlobten Insel Phina nennt.

Die Schiffbrüchigen ernähren sich von Äpfeln und Muscheln. Sie finden in einer Höhle, die sich im Stamm und in den Wurzeln eines Mammutbaumes befindet, Unterschlupf. Godfrey schnitzt ihnen Möbel; Feuer verschaffen sie sich durch einen Blitz, der in den Baum einschlägt und nebenher ihre Höhle so vergrößert, dass sie nunmehr bis zur Baumkrone reicht. Eines Tages wird eine Truhe an Land gespült, die allerlei dringend benötigte Waffen, Werkzeuge und Kleidungsstücke enthält. Ein Schiff fährt an der Insel vorbei, ohne von den Schiffbrüchigen überhaupt Notiz zu nehmen. Kurze Zeit später landen Kannibalen auf der Insel, um dort einen dunkelhäutigen Gefangenen zu töten und zu verspeisen. Godfrey und Tartelett schlagen sie im letzten Augenblick in die Flucht und retten den Gefangenen, einen Wilden namens Carefinetou. Aus Dankbarkeit bleibt der Wilde bei ihnen. Godfrey lehrt ihn den Umgang mit den modernen Werkzeugen und Waffen. Tartelett dagegen bringt Caretinetou den Czardasbei. Caretinetou tanzt, und Tartelett spielt dazu die Violine. Eines Tages schlägt Godfrey einen Bären in die Flucht; kurze Zeit später muss er Carefinetou vor einem Tiger und Tartelett vor einem riesigen Krokodil retten. Als immer mehr Raubtiere auftauchen, verbarrikadieren sich die Schiffbrüchigen in ihrer Höhle. Als die Raubtiere die Höhle gemeinschaftlich angreifen, werden die Schiffbrüchigen in letzter Minute von William T.Kolderup, Phina und den Matrosen der Dream gerettet.

Godfrey und Tartelett erfahren, dass der Schoner nicht gesunken ist. Der Schiffbruch wurde nur arrangiert, damit Godfrey "Robinson Crusoe spielen" kann. Die Insel, auf der sie strandeten, ist die Insel Spencer, die William T. Kolderup ersteigert hat. Lediglich die Anwesenheit der Raubtiere war nicht geplant. Diese wurden von einem Konkurrenten William T. Kolderups dort ausgesetzt. Die Schule der Robinsons ist ein heiterer Abenteuerroman, der Robinsonaden parodiert. Carefinetou entspricht dem Klischee des naiven Wilden, der die Segnungen der Zivilisation dankbar annimmt. Die Figur erinnert an den Freitag aus Robinson Crusoe. Tartelett ist das bequeme Leben in William T.Kolderups Palast gewöhnt. Er kann sich nur schwer an das harte Leben auf der Insel anpassen und ist eher für die humoristischen Einlagen zuständig. Godfrey ist ein moderner Mann, der sich wie Robinson Crusoe mit Körperkraft und Fantasie alles verschafft, was er zum Leben benötigt. Für Heimweh und Selbstzweifel der Schiffbrüchigen ist in diesem Werk kein Platz; Jules Verne betont in diesem eher belanglosen Werk die lustigen Seiten der Sache.

Abenteuer von drei Russen und drei Engländern in Südafrika

Zum Ende des Monats September hin, waren die Astronomen um einen Grad weiter nach Norden vorgerückt. Der Teil des Meridians, der bereits mit zwei-unddreißig Dreiecken vermessen war, erstreckte sich über vier Grade. Es war die Hälfte der gestellten Aufgabe. Die drei Gelehrten arbeiteten mit rühmli¬chem Eifer; aber bloß auf drei reduziert, hatten sie sich zuweilen so anzu¬strengen, dass sie die Arbeit ein paar Tage aussetzen mussten. Die Hitze wurde nun wirklich erdrückend. Der Oktober der südlichen Halbkugel ent¬spricht dem April der nördlichen Halbkugel, und unter dem 24. Grad südli¬cher Breite herrscht die hohe Temperatur der algerischen Regionen. Schon war es zu gewissen Tagesstunden überhaupt nicht möglich, zu arbeiten. DesT halb wurde die trigonometrische Arbeit einige Tage unterbrochen, was vor allem den Buschmann beunruhigte. Und zwar deshalb...

Nach einer alten Übersetzung bearbeitet.

Der Donaulotse

Dass ein gewisser Ilia Brusch, ein Mann von einwandfreiem Verhalten, Szalka als Wohnsitz gewählt, diesen aber kurz vor dem Wettbewerb in Sigmaringen verlassen habe, das wurde unbestreitbar festgestellt. Auf die zweite Frage, ob dieser Ilia Brusch nach jenem Wettbewerb und besonders in der Nacht vom 28. zum 29. August hier wieder gesehen worden sei, lauteten die Aussagen verschieden. Die nächsten Nachbarn glaubten sich zwar erinnern zu können, gegen Ende August Licht im Häuschen des Fischers gesehen zu haben, etwas Bestimmtes konnten sie aber nicht angeben. So unklar und zögernd diese Erklärungen auch abgegeben worden waren, vermehrten sie doch die Zweifel des Detektivs. Nun blieb noch ein dritter Punkt aufzuklären: Wer war der Mann, den der mit der Nachforschung beauftragte Kommissar in der Wohnung des Angeklagten gesprochen hatte? Hierüber konnte Dragoch keine Auskunft erhalten. Da fast jedermann in Szalka Ilia Brusch kannte, musste dieser, wenn er unlängst hierher gekommen war, in derselben Nacht eingetroffen und wieder fortgegangen sein, da ihn ja niemand bemerkt hatte. Ein solches schon an sich verdächtiges Verhalten schien noch merkwürdiger, als Dragoch den Wirt eines kleinen Gasthauses befragt hatte, bei dem sich am 12. September, sechsunddreißig Stunden vor den Ermittlungen des Polizeikommissars, ein Unbekannter nach der Adresse Ilia Bruschs erkundigt hatte. Das Problem wurde verwickelter, und das noch mehr, als der befragte Schankwirt eine Beschreibung lieferte, die genau mit dem Bild übereinstimmte, das nach allgemeiner Anschauung auf den Anführer der Donauräuberbande zutraf.

Nach einer alten Übersetzung bearbeitet.

Vor der Flagge des Vaterlands

Und Graf d’Artigas mit dem spanischen Namen und dem asiatischen Typus ... woher stammt der? ... Kapitän Spade und Ingenieur Serkö sprechen mit gedämpfter Stimme. Der erstere beobachtet scharf den Mann am Steuer, der sich um die Angaben des Kompasses, der vor seinen Augen in dem gewöhnlichen ›Häuschen‹ steht, nicht besonders zu kümmern scheint. Er folgt offenbar mehr den Zeichen, die ihm ein Matrose auf dem Vorderdeck gibt und auf die hin er mehr nach Steuerbord oder nach Backbord beidreht. Thomas Roch ist auch da, neben der kleinen Mannschaftswohnung auf dem Verdeck. Er blickt hinaus auf das grenzenlose, verlassene Meer, das am Horizont von keiner Landlinie abgeschlossen wird. Doch konnte man denn bei dem Wahnsinnigen nicht auf alles gefasst sein, sogar, dass er sich plötzlich über Bord stürzte?

Nach einer alten Übersetzung bearbeitet.

News
25.04.2012
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14.03.2012
Firefox 11 PasswordManager Plug-in verfügbar
01.02.2012
Firefox 10 PasswordManager Plug-in verfügbar
23.12.2011
CodeMeter Runtime 4.40 und CodeMeter Password Manager 4.40 für Windows, Mac OS X und Linux, AxProtector 8.00 für Linux, Firefox 9 PasswordManager Plug-in verfügbar
07.11.2011
Firefox 8 PasswordManager Plug-in verfügbar
21.10.2011
CodeMeter Runtime 4.30d für Windows, Mac OS X und Linux, AxProtector 7.20 für Linux
08.07.2011
CodeMeter Runtime 4.30c for Windows, Mac OS X and Linux
20.04.2011
AxProtector 7.11 für Linux
26.07.2010
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