Die Software der Gebäudeautomation kann im Hintergrund laufen, um auch andere Microsoft Anwendungen auf dem Bedienplatz zu verwenden.
Bei Auftreten eines Alarms gibt die Software automatisch einen Hinweis in den Vordergrund um die Sicherheit der betriebstechnischen Anlage zu gewährleisten. Die Software ist mindestens für Windows 2000 Pro. und Windows XP Pro. geeignet.
Systembedienung:
Das System ist durch selbsterklärende Dialogführung für Bediener in Form einer grafischen Bedienoberfläche ausgeführt. Visualisierungsbefehle, als auch die Projektierung und Erstellung der Benutzeroberfläche wird über Mausfunktionen ohne zusätzliche Benutzung der Tastatur durchgeführt.
Folgende Forderungen sind erfüllt:
- Vollständiges Projektierungswerkzeug zur Gestaltung der Bedienoberflächen im Lieferumfang.
- Einheitliche Bedienerdialoge für alle Benutzer in deutscher Sprache.
- Der Projektstart ist auch automatisch konfigurierbar.
- Hilfefunktionen online druckbar und in deutscher Sprache.
- Modularer Aufbau bei der Projektierung.
- Umfassende Möglichkeit zur Projekterstellung und Sicherung auf externen Datenträgern in hoch gepackter Form.
- Trendaufzeichnung abhängig von Zeit- und Schwellwert konfigurierbar.
- Unbegrenzte Möglichkeiten bei Projekten, Stationen, Parametern und Trendaufzeichnungen.
- Die grafische Trendwertauswertung erfolg mittels 2Y- und einer X-Achse.
Benutzerberechtigung:
Es besteht die Möglichkeit, die VISUALISIERUNG- Software vor unbefugtem Zugriff zu sperren. Visualisierung und Projektierungs-Tools sind getrennt Passwort geschützt und nur mit einem CmStick nutzbar.
Programmierbare Elemente:
- Projekte
- Störmeldungen
- Betriebsmeldungen
- Einblendpunkte
- Stationen
- Anlagenbilder
- Hintergrundbilder
- Trendmanagement
- Störmanagement
- numerische Parameter
- diskret Parameter
- Zeit-Parameter
- strukturierte Parameter
Das System ist Multiuser-/Multitasking- und Realtime - fähig und in der Lage alle eingehenden Anlagenwerte und Störmeldungen zu verarbeiten. Das Betriebssystem entspricht dem marktüblichen Standard und benötigt keine besondern Zusatzkomponenten wie z.B. spezial Betriebssystemkern.
Das System ist in der Lage jeweils ein Regelfabrikat (DDC3000) einzeln oder mehrere Regelgeräte an einem Bus gleichzeitig zu bedienen.
Individualtexte:
Jedem Informationspunkt bzw. Parameter wird ein, zur näheren Beschreibung und zur Angabe von Handlungsanweisungen, eindeutiger Text zugeordnet. Dieser Text dient als Parametername und wird ausschließlich bei der weiteren Projekterstellung und Bedienung weiter verwendet.
Der Umgang mit spezifischen, technischen Adressen während der späteren Anlagenbedienung entfällt vollständig. Weiterhin wird dieser Parametername bei Trendwertdarstellungen und Auswertungen, als auch bei Stör- und Betriebsmeldungen verwendet. Anlagenbilder erhalten einen anlagenspezifischen, individuellen Namen. Mit dieser Anlagenbildbezeichnung kann direkt navigiert werden.
Zeitprogramm:>
Durch Einzelparameter, als auch durch strukturierte Parameter ist der Zugriff auf Nutzungszeiten, Wochen- und Ferienprogrammen der Regelgeräte möglich.
Trendkurven:
Jeder analoge Parameter (Messwerte, Zählwerte, Sollwerte, usw.), als auch diskrete Parameter (Kontakt-Ein/Ausgänge, Merker, usw.) können als Trendwert aufgezeichnet werden. Es werden mindestens 10 Trendkurven multitask aufgezeichnet. Trendkurven werden mit ihrem individuellen Parameternamen im Klartext ausgewählt und in einem Diagram zur Anzeige gebracht. Die Auswahl ist übersichtlich für zwei Skalen (zwei Y-Achsen überlagernd) mit eigenem Messbereich unterteilt. Die Trendkurven werden farblich gekennzeichnet und in einer ausblendbaren Legende beschriftet. Kurvenform und Darstellung der Trenddiagramme lassen sich bequem per Maus auf Stunden-,
Tag-, Wochen-, Monats- und Jahresansicht fokussieren. Über den gesamten Erfassungszeitraum kann mit einem Rollbalken die Trendkurven in der Zeitskala (X-Achse) verschoben werden.
Die Anzeige von realen Messwerten und deren Markierung auf dem Grafen sind für alle Trendwerte möglich, eine Interpolation ist nicht erlaubt.
Folgebildschaltung:
Statische Einblendpunkte sind als Schaltflächen konfigurierbar, und dienen der Verzweigung von Anlagenbildern. Der Anlagenbildname kann als Link auf ein Folgebild verwendet werden. Transparente oder grafische Schaltflächen können in einem Anlagenbild eingebettet werden.
Stichtagsauswertung:
Auf Grundlage der erfassten Trendwerte können Stichtagsauswertungen für alle Trendwerte auf Datum, Stunde, Minute, Sekunde ausgeführt werden. Zählwerte können somit aus historischen Daten sekundengenau extrahiert werden.
Softwarelizenz:
Das Lizenzmodell MEKS ControlCenter START beinhalten alle beschriebenen Softwarebausteine für die Leitebene zum Parametrieren und Editieren aller VISUALISIERUNG- Funktionen, bestehend aus:
- Konfiguration und Erstellen von Informationspunkten (Parametern)
- Störmanagerkonfiguration
- Einbindung von Standardbildeditoren
- Archivkonfiguration
- Druckerkonfiguration
- Trendaufzeichnung
- Mindestens drei konfigurierbare Alarmjournale
- Stationseditor
- Historische Datenbankfunktion
- Datenübergabe Trendaufzeichnung
Druckerumschaltung:
Für den Fall, dass ein Endlosdrucker als Protokolldrucker für Störmeldungen verwendet werden soll ist die Einrichtung eines Spezialdruckers möglich. Als Standarddrucker können alle Windows-Drucker, auch im Netzwerk verwendet werden. Durch das Druck-Managementsystem von Windows werden bei Druckerausfall alle Meldungen zwischengespeichert und nach Druckerbereitschaft nachgeholt. Ein lückenloser Protokolldruck wird somit gewährleistet.
Meldungsunterdrückung und Sperren von Meldungen:
Der Störmanager ermöglicht die Überwachung aller Informationspunkte/Parameter. Treffen unwichtige Meldungen (z.B. Betriebsmeldungen) über normale Zustände ein, die die Zentrale unnötig belasten, so können diese unterdrückt oder in Journalen abgespeichert werden.
MEKS ControlCenter START
- Komplettpaket für ein einzelnes Projekt und eine Station
- inkl. einem Beispielprojekt für das jeweilige Regelgerät, für bis zu 500 Datenpunkte/Parameter
- Störmanagement mit 50 Störmeldungen
- Trendkurvenerfassung für 10 Trendaufzeichnungen (10 Kurven gleichzeitig in einem Diagramm)
- mit Stichtagsauswertung, eine serielle Schnittstelle
Systemvoraussetzungen:
- CmStick
- Win 2000 und Windows XP
- Regelfabrikat: DDC3000 ab Softwareversion 6.30